Schulprofil

Die Schule besteht aus den Schulhäusern Strullendorf und Amlingstadt. Das Schulhaus in Strullendorf beherbergt Grundschule und Mittelschule. In diesem Schuljahr besuchen über 370 Schüler beide Schularten. 4 Grundschulklassen sind im Schulhaus Amlingstadt untergebracht, in Strullendorf sind es insgesamt 13 Klassen. Lernen voneinander und miteinander, eigenständig und selbstverantwortlich, mit Hilfe von offenen Unterrichtsformen und materialgelenkt, das ist in unserer flexiblen Grundschule, in der die Klassen 1 und 2 jahrgangsgemischt unterrichtet werden, verwirklicht. Durch die individuelle Förderung je nach Leistungsstand des einzelnen Kindes kann die Eingangsstufe 1/2 in ein, zwei oder drei Jahren durchlaufen werden und das ermöglicht jedem Kind in seinem eigenen Tempo zu lernen. Großer Wert wird auf Unterricht nach modernen Standards gelegt. So sind wir eine Sinusschule, die im Mathematikunterricht weitreichende Kompetenzen mit breiter Anwendung für die Praxis vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der musikalischen Förderung unserer Schüler. So beginnt es schon in der 1.Klasse mit dem Musikprojekt „WIM“ (Wir musizieren) und musikalischer Früherziehung. Bläserklassen schließen sich ab der 3.Klasse in beiden Schulhäusern an und runden auch das Angebot in der Mittelschule ab. Die Dritt-und Viertklässler können ebenso das Wahlfach „Chor“ besuchen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden in regelmäßigen Konzerten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Mittelschule umfasst in den Klassen 5 bis 7 ein offenes Ganztagsangebot. Das Lernen in Klassen mit geringer Schüleranzahl ist individuell ausgerichtet und auf Förderung in Kleingruppen wird großer Wert gelegt. Um das Selbstbewusstsein und den Teamgeist zu stärken, welche Grundvoraussetzungen für den zukünftigen Beruf sind, bieten wir für alle Mittelschulklassen ein Sozialkompetenztraining an. Dies umfasst verschiedenste Angebote wie z.B. „Lernen lernen“, Percussion mit Instrumentenbau, soziales Praktikum, Engagement für die Gemeinde im Projekt “Lernen durch Engagement” usw.. Später erhalten die Schüler neben intensiven berufsvorbereitenden Angeboten mit außerschulischen Partnern die Möglichkeit vielfältige Praktika zu absolvieren. In den Klassen 7-9 wird weiterhin ein Praktikumsnachmittag pro Woche ermöglicht. Die Mittelschule kann mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss abgeschlossen werden. Der Unterricht beginnt um 8.00Uhr und endet am Vormittag spätestens um 13 Uhr, der Nachmittagsunterricht schließt um 15.30 Uhr, die OGS um 16.00 Uhr. Für unsere Grundschüler gibt es an der Schule die Möglichkeit den Hort zu besuchen, der die Kinder bis 17 Uhr betreut. Außerdem beherbergt unsere Schule ein Seminar für Grundschuldidaktik, in dem die Uniabsolventen von Seminarrektor Lorenz Weiß 2 Jahre bis zum eigentlichen Berufseinstieg als Grundschullehrer vorbereitet werden. Auch werden regelmäßig Praktikanten der Lehrstühle Musik und Grundschuldidaktik durch unsere Praktikumslehrer ausgebildet. Ferner besteht für interessierte Studenten der Grundschuldidaktik die Möglichkeit in der Flexiblen Grundschule zu hospitieren.

Leitbild

Profilschule für:     

Flexible Eingangsstufe                                   

Sinus – Programm zur Weiterentwicklung des mathematisch naturwissenschaftlichen Unterrichts                                   

Förderung von Leistungspotentialen                                   

4 + 1 Praxisunterricht in der 8.Klasse                                   

Musik (WIM, Bläserklassen)                                 

Offener Ganztag in der Grund- und Mittelschule

9 + 2 über VK1 und VK2 zum Mittleren Bildungsabschluss

  1. Erziehung und Werte

Erziehung und die Vermittlung von Werten finden in unserer Schule besondere Beachtung und werden von der ganzen Schulgemeinschaft mitgetragen.

  1. Schulleben

Gemeinsame Veranstaltungen stärken die Schulgemeinschaft, öffnen unsere Schule nach außen und dienen auch als kulturelles Angebot.

  1. Lehren und Lernen

Der Unterricht wird nach modernen Standards ausgerichtet und stellt die individuellen Bedürfnisse des Schülers in den Vordergrund.

  1. Interne Zusammenarbeit

Die Schulgemeinschaft arbeitet in Teams, wobei eine besondere Gewichtung auf dem Austausch untereinander liegen soll, um die Arbeitsprozesse effizient, nachhaltig und professionell zu gestalten.

  1. Externe Zusammenarbeit

Um das Angebot attraktiv zu halten, Praxisnähe zu vermitteln und die Professionalität anderer Berufsgruppen zu nutzen, erfährt die Zusammenarbeit mit externen Partnern eine sehr große Gewichtung.

  1. Kooperation mit Eltern

Es ist uns wichtig, gemeinsam mit den Eltern ein Team zu bilden, das konstruktiv und in gegenseitiger Achtung zur optimalen ganzheitlichen Entwicklung der Kinder zusammenarbeitet.

  1. Inklusion/Integration/individuelle Förderung

Jedes Kind ist uns wichtig und wir erklären es ist uns ein großes Anliegen, es zu fördern und fordern gemäß seiner Voraussetzungen und Möglichkeiten.

  1. Berufsorientierung

In Zusammenarbeit mit berufsvorbereitenden Einrichtungen bereiten wir die Schülerinnen und Schüler praxisnah und umfassend auf die zukünftige Berufswelt vor, wobei der Schwerpunkt auf individueller Stärkenfindung und Selbstorganisation liegt. 

  1. Ausbildungsauftrag

Wir unterstützen junge Menschen in ihrer Ausbildung in jeder Beziehung und geben unser Wissen gerne weiter.